Dashboard-Artikel

30+ WordPress-Seiten effizienter managen? Diese 4 Tools machen’s möglich!

Für Agenturen und Webdesigner kommt mit steigender Anzahl der WordPress-Projekte ein enormer Verwaltungsaufwand hinzu. Ich vergleiche heute die bekanntesten Verwaltungstools und zeige dir, inwieweit dich RAIDBOXES beim Management deiner WordPress-Seiten unterstützen kann.

Mehrere WordPress-Seiten zu verwalten ist keine einfache Aufgabe. Obwohl wir es lieben mit WordPress zu arbeiten, ist es viel Aufwand eine einzige Seite auf hohem Niveau zu verwalten. Die WP-Version aktuell halten, Plugins und Themes updaten, neuen Content erstellen, Kommentare beantworten, Backups managen und dabei die Sicherheit und Performance zu gewährleisten, kostet Zeit.

Bei vielen Seiten multipliziert sich dein Aufwand

Wenn du diese Arbeit mit der Anzahl der Seiten multiplizierst, wird es nicht nur zeitaufwändig, sondern auf Dauer geschäftsschädigend. Wer sich für jede kleine Änderung in mehrere WordPress-Backends einloggen muss, kommt mit seinen Ressourcen schnell an seine Grenzen.

Ab einer gewissen Anzahl an Webseiten wird es schlichtweg unmöglich, WordPress ohne Tools professionell zu verwalten. 

Bisher war die naheliegende Antwort darauf, Dienste wie ManageWP und Co. zu nutzen, mit deren Hilfe du mehrere Seiten von einem zentralen Dashboard aus verwalten kannst. Mittlerweile bieten allerdings einige Hoster, wie wir, viele Entwicklungs- und Verwaltungs-Features, die einen zusätzlichen Dashboard-Anbieter in vielen Fällen überflüssig machen.

Aus diesem Grund zeige ich dir heute:

In welchen Bereichen sind WordPress-Verwaltungstools die größte Hilfe?

Bevor ich näher auf die verschiedenen Dashboard-Lösungen eingehe, solltest du dir überlegen, welche Verwaltungsaufgaben dir den meisten Aufwand bereiten und inwiefern ein Tool diese Probleme lösen kann.

Die kostenlosen Features der meisten Dashboard-Lösungen sind sehr ähnlich und decken in der Regel folgende Bereiche ab:

  • Login: Login-Verwaltung oder Single Sign-on
  • Update-Management: WordPress, Plugins und Themes zentral updaten
  • Plugin- und Theme-Verwaltung: Installieren, (De-)aktivieren und Löschen von WP-Erweiterungen
  • Nutzerverwaltung: Vergabe verschiedener Zugangs- und Nutzerrechte


Das richtige Verwaltungs-Dashboard für deine Bedürfnisse 

Aufgrund dieser Ähnlichkeiten in den Basis-Features der meisten Anbieter, solltest du vor allem die Unterschiede vergleichen, die über diese grundlegenden Funktionen hinausgehen. Schließlich ist es wichtig, dass ein Verwaltungstool deinen persönlichen Anforderungen – und natürlich denen deiner Kunden – gerecht wird. Die meisten Verwaltungs-Dashboards lassen sich außerdem durch kostenpflichtige Zusatzfeatures, wie beispielsweise Sicherheitschecks, Backups oder Kundenreports ganz auf deine Bedürfnisse individualisieren.

In Punkto Add-Ons solltest du dir allerdings überlegen, was du wirklich brauchst und darauf achten, dass du nicht für Services zahlst, die du schon an anderer Stelle abgedeckt hast. Wenn du bspw. schon ein kostenpflichtiges Backup-Plugin verwendest, macht ein zusätzlicher Backup-Service eines Dashboard-Anbieters wenig Sinn. 

Ein weiteres Kriterium, das du in Erwägung ziehen solltest, ist die Anzahl der Webseiten, die du zentral verwalten möchtest. Denn: Bei den meisten Anbietern werden die kostenpflichtigen Zusatzfeatures pro Seite berechnet. Hier kann es also schnell teuer werden, wenn es keine vergünstigten Sondertarife gibt, die der Anzahl deiner verwalteten Seiten entsprechen. 

Bei der Wahl eines passenden Tools ist auch das Design der Benutzeroberfläche und die Einfachheit von Bedeutung, weshalb du überlegen solltest, womit du am liebsten arbeitest und was für dich die intuitivste Darstellungsweise ist.

Vier Verwaltungs-Lösungen im Überblick

RAIDBOXES ManageWP InfiniteWP WP Remote
Verwaltung
Plugins & Themes

WP Single Sign-on

WP-Nutzerrollen

X

Automatische Updates
WP-Versionen

X

Plugins & Themes

X

Backups
Tägl. automatische Backups

Backup Download

X

Sicherheit & Performance
Sicherheits-Check

X

Performance-Check

X

X

Uptime Monitor

X

X

Dev-Tools
WordPress Staging

X

WordPress Klonen

X

WordPress-Vorlagen

X X

X

SSH (inkl. WP-CLI & Git)

X X

X

Support
Support binnen weniger Minuten

X X

X

Analyse/Reporting
SEO Ranking

X

X

X

Google Analytics

X

X

White Label

X

Kundenreports

X

X

Hosting-Features
Kostenlose SSL-Einrichtung

X X

X

Serverseitiger NGINX-Cache

X X

X

 

Preise der Verwaltungstools im Überblick

Nach dieser Feature-Übersicht kommen jetzt ein paar Zahlen. Stell dir vor, du suchst ein Verwaltungstool für deine 35+ WordPress-Seiten. Neben den grundlegenden Funktionen für das Management deiner Seiten benötigst du außerdem tägliche Backups, Staging und einen verlässlichen Kundensupport.


Für deine 35 Seiten würde bei ManageWP das Add-On Bundle für 26-100 Seiten für monatlich 150 Dollar in Frage kommen. Alternativ kannst du zu der kostenlosen Version einzelne Add-Ons dazu buchen. Für das Backup-Feature zahlst du für 26-100 Seiten beispielsweise 75 Dollar.

Dieser Preis ist so angesetzt, dass sich das Add-On Bundle erst ab 38 Seiten lohnt. Wenn du mehrere Seiten verwaltest und verschiedene Add-Ons dazu buchst, verlierst du durch dieses Preismodell schnell den Überblick darüber, welche Option wirklich die günstigste für dich ist.

 


Bei InfiniteWP bekommst du im Tarif für 21-50 Seiten alle Add-Ons für rund 29 Dollar im Monat. Dieser Tarif beinhaltet außerdem Kundensupport via E-Mail innerhalb eines Tages. Hier musst du nur bedenken, dass der Anbieter in den USA sitzt und somit nicht unbedingt erreichbar ist, wenn du zur europäischen Arbeitszeit Support brauchst. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, werden bei InfiniteWP nur Jahreslizenzen für alle Tarife und Add-Ons vergeben.

 


Bei WP Remote hängen die Tarife nicht von der Seitenanzahl, sondern von der Anzahl der Nutzer ab, weshalb es hier wenig Spielraum für eine Individualisierung auf deine Bedürfnisse gibt. Für ein kleines Team von 2-5 Nutzern zahlst du für das Angebot mit allen Add-Ons 20 Dollar pro Monat. Auch hier gilt in Punkto Support: Der Anbieter Maekit sitzt in Australien, weshalb bei Anfragen mit einer langen Wartezeit zu rechnen ist.

 

Nachteile von separaten Verwaltungstools

Bei diesen Verwaltungs-Lösungen ist natürlich das Hosting deiner 35 Seiten noch nicht enthalten. Sicherlich könntest du deine Ausgaben möglichst gering halten, indem du einen generischen Hoster für deine WordPress-Projekte wählst. Das bedeutet allerdings oft: Mäßige bis schlechte Performance, wenig Mitbestimmung, keine Verwaltungs-Features sowie unpersönlicher und langsamer Support.

Wenn deine Kunden Probleme mit ihren Seiten haben, werden diese Mängel auf dich zurückfallen. Dadurch steigt dein Support-Aufwand und deine Reputation leidet.

Ein weiterer Nachteil ist, dass mit einem separaten Verwaltungstool, neben deinem Hoster, ein weiterer Drittanbieter ins Spiel kommt und du somit mehrere Dashboards, Ansprechpartner und Abrechnungsverfahren managen musst.

 

WordPress-Hosting und Seiten-Management aus einer Hand

Wenn du einen hohen Qualitätsanspruch hast und diesen auch an deine Kunden kommunizierst, solltest du nicht nur das nötigste, sondern das bestmögliche Setup für deine WordPress-Projekte wählen. Dazu gehört zum einen ein Webhoster, der sich auf die besonderen Anforderungen von WordPress spezialisiert hat und zusätzliche Features für die Verwaltung und Entwicklung deiner WordPress-Projekte bietet.

Für das optimale Management deiner 35+ WordPress-Seiten kommt bei RAIDBOXES der Agentur XL Tarif in Frage, der bei monatlich 300 Euro, also bei unter 9 Euro pro Seite, liegt. Hier sind die meisten Verwaltungs- und Dev-Features bereits inklusive. Auf das Management von Performance und Sicherheit kann komplett verzichtet werden. 

Mit unseren integrierten Features für Webdesigner und Agenturen, einem intuitiven Verwaltungs-Dashboard und blitzschnellem Support, bekommst du einen vertrauenswürdigen Partner, der ein zusätzliches Verwaltungstool weitestgehend überflüssig macht. 

Die Alternative – Gar nichts mehr für Tools zahlen

Das Hosting und Management weiter zu verkaufen macht meistens nur für große Agenturen Sinn. Hier wird entsprechendes Volumen an Seiten aufgebaut, wodurch sich regelmäßige Einnahmen generieren lassen.

Für selbständige Webdesigner und Webentwickler ist das Vermitteln des Hostings meist die bessere Variante. Das Hosting und die Nutzung der Tools sind in unserem FREE-DEV-Programm kostenlos. Bei Weitergabe des Vertrags wird eine Provision entsprechend unseres attraktiven Empfehlungsmodells gezahlt. Konkret können DEV-Partner den Fully Managed Tarif für 20€ statt für 30€ pro Monat empfehlen.

Als Partner erhältst du 60€ Provision und dein Kunde erhält alle Updates, inklusive Plugin- und Theme-Updates. Die Webseiten verbleiben alle in deinem Dashboard und du kannst den Kunden über das Hosting weiterhin betreuen.

Weitere Tipps, Tools und Empfehlungen, wie du deine WP-WordPress-Projekte noch effizienter managst, bekommst du in unserem kostenlosen E-Book.

Fazit: Auf den Anspruch kommt es an

Spätestens ab einem dutzend WordPress-Seiten wird das manuelle Management zu einem Produktivitätskiller. Hier können Verwaltungstools wie ManageWP und Co. die Lösung sein. Für den geringsten finanziellen Aufwand kannst du diese mit einem Angebot eines generischen Hosters kombinieren. Allerdings nimmst du dann Einbußen in der Qualität der Leistung in Kauf. Und das wird sich früher oder später negativ auf die Reputation deiner Arbeit auswirken.

Wenn du große und anspruchsvolle Kunden mit überdurchschnittlicher Performance und ausgezeichnetem Support überzeugen sowie deine Produktivität steigern willst, solltest du das RAIDBOXES-Dashboard in Erwägung ziehen. Denn das bietet dir blitzschnelles WordPress-Hosting und viele integrierte Features zur Verwaltung deiner WordPress-Projekte aus einer Hand. Dadurch sparst du dir das Management einer weiteren Plattform und hast bei Problemen immer einen persönlichen Ansprechpartner. Überzeuge dich einfach selbst und teste unseren Service kostenlos und unverbindlich.

Wie ist deine Erfahrung mit Verwaltungstools oder den Features deines Hosters? Wir freuen uns über deine Anregungen und Feedback, denn wir arbeiten ununterbrochen an neuen Dev-Tools und Features, damit du dich voll und ganz auf dein Business konzentrieren kannst.

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