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Landingpage erstellen leicht gemacht: 10 Tipps für mehr Conversions

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Du hast viel Aufwand und Mühe in die Erstellung deiner Landingpage gesteckt und musst jetzt feststellen, dass du nur wenige oder gar keine Conversions damit erzielst? Dann haben wir hier 10 Tipps für dich, wie du die Conversion-Rate deiner Landingpage einfach und effektiv steigern kannst.

1. Mobile First: Optimiere deine Landingpage für mobile Geräte

Wenn du Anzeigen über Facebook, Google oder Affiliates schaltest, kannst du dir relativ sicher sein, dass ein großer Teil der Nutzer mit Mobilgeräten auf deine Seite gelangt (es sei denn, du hast deine Ads anders konfiguriert). Schließlich geben laut einer Umfrage bereits 46% der Befragten an, ihre Online-Einkäufe mit dem Smartphone zu erledigen. Leider ist es aber so, dass viele den Fehler machen und auf eine gut ausgearbeitete Desktop-Seite setzen, während sie die mobile Version ihrer Landingpage komplett vernachlässigen.

Achte also darauf, dass du der mobilen Version Vorrang gibst und Änderungen zunächst an dieser vornimmst. Versuche auch, die Ladezeit der Seite so gering wie möglich zu halten, da eine zu lange Ladezeit die Bounce-Rate unnötig in die Höhe treibt. Studien haben nämlich gezeigt, dass Nutzer, die in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung mit der mobilen Seite einer Marke gemacht haben, um 62% weniger dazu geneigt sind, die Produkte der Marke zu kaufen.

2. Usability: Setze auf eine klare Struktur für deine Landingpage

Nichts ist für deine Besucher ärgerlicher, als auf deine Landingpage zu kommen und dann nicht innerhalb weniger Sekunden die Information zu finden, die sie suchen. In der Regel scannt ein Nutzer zunächst deine Inhalte nach der Information, die er sucht und entscheidet dann, ob er auf deiner Landingpage verweilt oder abspringt.

Deshalb solltest du die Struktur deiner Landingpage so geradlinig wie möglich gestalten: Setze beispielsweise visuelle Signale durch das auffällige Präsentieren des CTA („Call to Action“) und strukturiere die Landingpage, indem du jedes Thema mit einer anderen (dezenten) Hintergrundfarbe versiehst. Vermeide außerdem lange Textpassagen, komplizierte Grafiken und – ganz wichtig – formuliere passende Überschriften, die du auffällig präsentierst. So machst du dem Nutzer das Scannen leichter und vermeidest eine hohe Bounce-Rate.

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3. Content: So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Neben einer klaren Struktur solltest du auch deinen Content so ansprechend wie möglich präsentieren. Es mag abgedroschen klingen, doch es ist wahr: In der Kürze liegt die Würze. Natürlich ist der Reiz groß, alle Informationen über dein Produkt auf der Landingpage zu platzieren – schließlich möchtest du den Kunden bestmöglich informieren. Doch erinnere dich:

Der Kunde scannt deine Inhalte nach den Informationen, die er sucht. Lange Textpassagen wirken besonders auf Mobilgeräten erschlagend.

Ein Trick dabei ist es, lange Texte beispielsweise in einem Akkordeon zu verstecken und dieses nur mit Überschriften zu versehen, die bei Interesse ausgeklappt werden können. Auch “langweilige Daten” kannst du ansprechend in Grafiken verpacken und somit gleichzeitig ein strenges Design auflockern.

4. Klare Message: Stelle den Nutzen in den Fokus

Wenn der Kunde durch eine Anzeige auf deine Landingpage gelangt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er dein Angebot noch nicht kennt. Du stehst also vor der Herausforderung, den Nutzer in nur wenigen Sekunden von dir und deinem Angebot zu überzeugen.

Setze also auf eine klare Message und formuliere aussagekräftige Überschriften, die deinen Nutzern sofort einen Überblick geben, was du anbietest und welche Vorteile sie dadurch haben. Vermeide Fachausdrücke, setze auf eine einfache Satzstruktur und versuche, dein Angebot so greifbar wie möglich zu machen. Denn tatsächlich hat sich herausgestellt: Nutzer lassen sich nicht von langen Feature-Listen beeindrucken, sondern verstehen dein Angebot deutlich besser, wenn du die Lösungen aufzählst, die du für die Probleme deiner Nutzer bietest.

5. Gezielte Nutzerführung: Unnötige Ablenkung vermeiden

Beim Erstellen von Landingpages ist es wichtig, die richtige Balance zu halten. Zwar soll der Nutzer nicht von deinen Inhalten gelangweilt werden – er sollte aber auch nicht mit zu vielen Features überfordert werden. Vermeide also einfliegende Grafiken, ein übertriebenes Farbprofil und Links, die den Nutzer von der Seite wegführen.

Es gibt nur eine Stelle, an der du visuelle Akzente setzen solltest: Den CTA – also die Handlungsaufforderung. Denn dies ist der absolut wichtigste Teil deiner Seite und der sollte klar zu erkennen sein. Setze also geschickt Farben ein, um den Nutzer zum Ziel zu leiten und zum Abschluss zu bewegen und verzichte auf jegliche Ablenkung, die den Nutzer von einer Conversion auf deiner Landingpage abhalten könnte.

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6. Baue Vertrauen auf: Mehr Conversions durch Trust Elements

Wie zuvor erwähnt, kennt der Nutzer dein Unternehmen und/oder dein Angebot nicht, wenn er auf die Landingpage gelangt. Deshalb ist es wichtig, Vertrauen aufzubauen. Laut einer Studie von Bitkom suchen 65% aller Kunden im Internet zunächst nach Kundenrezensionen, bevor sie ein Produkt kaufen.

Erspare den Nutzern den Weg zu Bewertungsportalen und platziere deshalb Vertrauenselemente – also sogenannte „Trust Elements“ – auf deiner Landingpage. Das gelingt am besten mithilfe von Kundenstimmen in Form von Rezensionen oder durch die Anzeige von Auszeichnungen und Gütesiegeln. So erkennt der Nutzer auf einen Blick, dass er deinem Unternehmen vertrauen kann und es sich um ein seriöses Angebot handelt, das bereits andere Nutzer überzeugt hat.

7. Authentizität & Persönlichkeit: Wecke Emotionen

Bestimmt bist du auch schon auf die ein oder andere Landingpage gestoßen, die ein Bild mit einem hochaufgelösten Naturmotiv zeigt, gestützt von einem Zitat einer berühmten Person. Wahrscheinlich hast du dich gefragt: Was ist das eigentlich hier? Zurecht. Denn einige Unternehmen machen den Fehler, auf Ästhetik, statt auf Authentizität und emotionale Ansprache zu setzen.

Dabei ist ein authentisches Auftreten sehr wichtig und emotionale Ansprache kann ein wahrer Conversion-Booster sein. Eine Fallstudie von Konversionskraft zeigte beispielsweise bei einem Test mit fünf Landingpage-Varianten, dass emotional fokussierte Landingpages 80% mehr Uplift der Conversions erzielen konnten.

Es braucht keine hochaufgelösten Stockfotos, um den Nutzer von dir zu überzeugen. Wichtig ist, dass du dich und dein Unternehmen so persönlich (aber gleichzeitig auch professionell) wie möglich darstellst, damit der Kunde weiß, auf wen er sich einlässt.

Nutze also Bilder von Mitarbeitern und Ansprechpartnern und stelle diese auch vor – so hat der Nutzer schon beim Besuch deiner Landingpage eine zarte emotionale Bindung aufgebaut und ist eher dazu geneigt, dein Produkt zu kaufen oder deine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

8. Wiedererkennungswert: Gestalte Anzeige und Landingpage identisch

Wenn du eine Landingpage aufsetzt, ist es wichtig, dass sie denselben „Look & Feel“ hat wie die Anzeige. Denn wenn das Design deiner Landingpage zu stark von deiner Anzeige abweicht, entsteht ein Bruch und der Nutzer ist nicht mehr sicher, ob es sich überhaupt um denselben Anbieter handelt. Nutze also dieselben Grafiken und auch dasselbe Wording wie in der Anzeige, um einen nahtlosen Übergang zu garantieren und wieder an den letzten Kontaktpunkt anzuknüpfen.

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9. Klare Handlungsaufforderung: Anreize für mehr Conversions

Auch wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung wirklich gut sind, solltest du dem Nutzer zunächst ein unverbindliches Angebot unterbreiten und Anreize schaffen – besonders, wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung im höheren Preissegment angesiedelt ist. Denn wie gesagt: Der Nutzer kennt dein Produkt bzw. dein Unternehmen nicht. Gib deinen Nutzern die Möglichkeit, dich und dein Angebot zunächst kennenzulernen und kommuniziere deine Handlungsaufforderung auf der Landingpage wiederholt und deutlich.

Anreize können beispielsweise durch ein kostenloses Beratungsgespräch, ein Freebie oder ein vergünstigtes Angebot gesetzt werden. Zusätzlich ist auch das Element der Verknappung nützlich für mehr Conversions auf deiner Landingpage.

Doch egal, welches Angebot du formulierst – wichtig ist, dass die Handlungsaufforderung einfach formuliert ist und Besuchern deiner Landingpage auch beim Überfliegen sofort klar wird, was du anbietest, welchen Nutzen sie davon haben und was sie jetzt tun müssen, um dein Angebot in Anspruch zu nehmen.

10. Optimierung: Eine Landingpage ist niemals fertig

Zum Schluss die schlechte Nachricht: Eine Landingpage ist niemals fertig. Denn jetzt geht es an die Optimierung. Schließlich geht es immer noch ein bisschen besser. Wichtig bei der Optimierung ist es, dass du nicht zu viele Aspekte auf einmal veränderst.

Teste also zunächst verschiedene Überschriften, dann verschiedene Texte oder Grafiken und anschließend verschiedene Strukturen. So kannst du ganz klar identifizieren, welcher Faktor für die Verbesserung (oder Verschlechterung) deiner Conversion-Rate gesorgt hat und tastest dich somit immer weiter an die optimale Landingpage heran.