WordPress Performance: Die 10 wichtigsten Stellschrauben

Die 10 wichtigsten Stellschrauben deiner WordPress-Performance

Im Netz wimmelt es von Tipps und Tricks, wie du deine WordPress-Performance optimieren kannst. Leider fallen dabei Erklärungen und Bewertungen der Relevanz der verschiedenen Stellschrauben schnell mal unter den Tisch. Ich zeige dir heute die wichtigen Ansatzpunkte und Stellschrauben – in sinnvoller Reihenfolge und mit Kontext. So kannst du besonders schnell Erfolge erzielen.

Über das ganze Jahr 2016 hinweg konnten wir tausende WordPress-WordPress-Projekte hosten. Dabei ist eine ganze Menge Daten angefallen. Und wir wurden immer wieder von Kunden gefragt, wie sie denn die Seitenladezeit ihrer WordPress-Projekte weiter reduzieren können. Also haben wir unsere Erkenntnisse aus der Analyse unserer Kundenseiten aus dem Jahr 2016 systematisch aufbereitet. Das Ergebnis: 10 Maßnahmen, mit denen du schnell und einfach deine WordPress-Performance optimieren kannst.

  1. Caching – der wichtigste Performance-Faktor überhaupt
  2. WordPress aufräumen – Ordnung muss sein
  3. Bilder: die unterschätzte Ladezeitbremse
  4. CSS und JavaScript – klingt sperrig, ist aber leicht zu optimieren
  5. Hosting
  6. Renderblocking – falsche Reihenfolge beim Laden
  7. Above the Fold – den sichtbaren Bereich der Seite optimieren
  8. Datenbank aufräumen
  9. Pingbacks und Trackbacks
  10. Hotlinking verhindern

Eine Sache ist dabei besonders wichtig: Einige Nutzer lassen sich schnell von den Optimierungsvorschlägen von Tools wie Google PageSpeed Insights abschrecken. Lass dir gesagt sein: Den meisten Ladezeitgewinn machst du nicht mit komplizierten Optimierungsmaßnahmen, sondern mit Methoden, die ganz leicht umzusetzen sind.

WordPress Performance Messung: Google PageSpeed Insights gibt häufig nur schwer zu interpretierende oder kryptische Meldungen zurück. Wie bspw. die über die Optimierung des "above the fold Bereichs"
Nur wenige Seitenbetreiber können mit dieser Nachricht konkret etwas anfangen. Daher ist es besonders wichtig, dass du dich zunächst auf die einfachen Optimierungsschritte konzentrierst und erst im zweiten Schritt die komplizierteren Maßnahmen angehst.

Natürlich ist Ladezeitoptimierung kein Selbstzweck. Neben einem besseren Erlebnis für deine Nutzer, bringt eine kürzere Ladezeit nämlich auch Vorteile bei der Sichtbarkeit deines Angebots bei Google. Daher werde ich bei jedem Punkt auch kurz anreißen, worum es bei den einzelnen Optimierungsschritten eigentlich geht, um den entsprechenden Kontext zu schaffen.

Du kannst dich also theoretisch von oben nach unten durcharbeiten und so die Ladezeit deiner Seite Schritt für Schritt verbessern. Die ersten sieben Punkte beziehen sich übrigens auch auf die typischen Verbesserungsvorschläge von Google PageSpeed Insights, auf die wir in zwei weiteren Artikeln noch detaillierter eingehen.

1) Caching – der wichtigste Performance-Faktor überhaupt

Caching bedeutet, dass deine Seite nicht erst vom Browser beim Webserver angefragt und danach Schritt für Schritt aufgebaut werden muss. Stattdessen wird deine Seite – fertig gerendert – aus einem Zwischenspeicher geladen.

Der Vorteil dieses Zwischenspeicherns liegt auf der Hand: WordPress muss nicht bei jedem Seitenaufruf deine Seite neu berechnen. Da WordPress auf dem sehr langsamen PHP basiert, ist gerade hier ein Cache elementar. Denn er verhindert unter anderem, dass PHP ausgelesen werden muss.

Prinzipiell gibt es zwei Umsetzungsvarianten für Caches:

  • Über Caching-Plugins: Die Mehrzahl der User nutzt ein Caching-Plugin, wie W3 Total Cache oder WP Super Cache. Diese sind mal einfacher, mal etwas komplizierter einzurichten. In jedem Fall ist hier ein gewisser Anteil an Handarbeit gefragt.
  • Über den Hoster: Einige Hoster bieten serverseitiges Caching an. Das bedeutet, dass du fast immer auf Caching-Plugins verzichten kannst. Denn dein Hostinganbieter hat die Konfiguration des Zwischenspeichers bereits für dich übernommen.

Hast du ein performantes Caching eingerichtet, hast du den wichtigsten Schritt in Richtung mehr WordPress-Performance bereits gemacht.

2) WordPress aufräumen – Ordnung muss sein

Eine der häufigsten Ursachen für lange Ladezeiten ist – unserer Erfahrung nach – eine überladene WordPress-Installation. Und weil dieser Verbesserungspunkt nicht von Google PageSpeed Insights erwähnt wird, kommt er in meinen Top 10 direkt an zweiter Stelle.

Eine überladene WordPress-Installation heißt in den allermeisten Fällen: es sind zu viele Plugins installiert. Grundsätzlich gilt: Je weniger Plugins, desto schneller die Seite. Natürlich sind Plugins wichtig und ohne geht es nicht, allerdings solltest du immer mal wieder nachsehen, welche Plugins du wirklich benötigst.

Und: Du solltest darauf achten Plugins nicht einfach nur zu deaktivieren, sondern sie tatsächlich komplett zu löschen.

WordPress Performance verbessern: In deiner Pluginübersicht wird dir genau angezeigt, wie viele Plugins du installiert, aktiviert und noch zu aktualisieren hast.
Deine Plugin-Übersicht zeigt dir genau an, wie viele Plugins derzeit deaktiviert sind. Im Prinzip sollte bei “Inaktiv” immer eine Null stehen. Wenn nicht, frage dich genau: Brauche ich das deaktivierte Plugin überhaupt?

Gleiches gilt für Themes: Mehr als eines brauchst du nicht.

Der Hintergrund ist folgender: Jedes Plugin und jedes Theme fügt deiner Seite PHP-Code hinzu. Das gilt auch für deaktivierte Plugins. Somit wird deine Seite insgesamt sperriger und damit langsamer (und anfälliger gegeben Angriffe). Denn PHP ist eine sehr langsame Skriptsprache. Je weniger hiervon vorhanden ist, desto besser.

Häufig sind nicht mehr benötigte Plugins und Themes Überbleibsel von Funktions- und Designtests. Daher bietet es sich zum einen an deine WordPress-Seiten regelmäßig aufzuräumen und zum anderen solltest du neue Funktionen und Designs in einer Testumgebung testen und nicht auf der Liveseite. So kannst du erst gar nicht zu viele Pluginüberreste anhäufen.

3) Bilder: die unterschätzte Ladezeitbremse

Eine der effektivsten und einfachsten Maßnahmen zum Verringern der Seitenladezeit ist das Verkleinern von Bildern. Denn hier kannst du teils große Datenmengen einsparen. Bei der sogenannten „lossless image compression” wird die Dateigröße deiner Bilder verringert, ohne dass dabei sichtbare Qualitätsverluste entstehen. Deine Seite verändert sich also kaum, gleichzeitig kannst durch Bildoptimierung ihre Größe deutlich verringern.

Schätzungen von HTTP Archive zufolge machen Bilder regelmäßig den größten Anteil der Datenmenge einer Website aus. Das Verkleinern deiner Bilder sollte also einer der ersten Optimierungsschritte sein. Eine Bildoptimierung kannst du entweder manuell machen, oder aber du nutzt hierfür ein Plugin wie WP-SmushIT.

Die Pluginlösung ist sicherlich die komfortablere Lösung. Denn Plugins erlauben es dir nicht nur neue Bilder und deren Thumbnails zu komprimieren. Sie knöpfen sich teils auch automatisch alle bestehenden Bilder deiner Seite vor. WP-SmushIT lässt sich diesen Dienst allerdings bezahlen.

 

4) CSS und JavaScript – klingt sperrig, ist aber leicht zu optimieren

Die zweitgrößte Datenmenge deiner Seite sind in der Regel JavaScript- und CSS-Dateien. Hier zeigen besonders viele Nutzer Berührungsängste. Doch auch ohne Code-Kompetenz kannst du ganz leicht verstehen, worum es bei der Optimierung von CSS und JavaScript geht. Denn im Prinzip gibt es hier erst einmal drei Dinge zu tun:

  • Zusammenfassen: CSS und JavaScript verbergen sich in vielen kleinen Einzeldateien. Normalerweise muss jede dieser Dateien vom Browser einzeln beim Webserver angefragt werden. Das erzeugt HTTP-Requests, die die Ladezeit deiner Seite tendenziell verlängern. Wenn jedoch Skripte zusammengefasst werden, dann verringert sich die Anzahl der zu ladenden Dateien und damit die Zahl der Requests. So werden bspw. aus 53 Einzelabrufen nur noch gut ein Dutzend. Und natürlich können das Plugins für dich erledigen.
  • Reduzieren: CSS- und JavaScript-Dateien sind Codezeilen, die auf deiner Seite bestimmte Funktionen und Designs ermöglichen. Geschrieben wird dieser Code von Menschen. Ausgelesen wird er aber von Maschinen. Warum ist das relevant? Vieles von dem, was ein Mensch benötigt, um Code korrekt verstehen zu können braucht der Computer nicht. Leerzeichen, Kommentare usw. werden also nicht benötigt, damit deine Seite korrekt aufgebaut werden kann. Genau hier setzen Plugins, wie Autoptimize oder Better WordPress Minify. Sie konvertieren CSS und JavaScript von menschen- in maschinenlesbaren Code. Das  macht die einzelnen Datenpakete kleiner und deren Übertragung damit schneller.
  • Komprimieren: Nach dem Zusammenfassen und Reduzieren ist der letzte Schritt dann die Komprimierung der Datenpakete, die vom Webserver an den Browser geschickt werden. Das heißt, dass der Server die Dateigröße der einzelnen Request minimiert und der Browser diese entpackt und berechnet. Das geht schneller, als unkomprimierte Datenpakete zu versenden. Einrichten kannst du so eine GZIP-Komprimierung zum Beispiel über Caching-Plugins, über manuelle Einstellungen in der .htaccess oder aber dein Hoster hat eine Komprimierung schon serverseitig aktiviert.

Auch ohne Kenntnis der Skripte ist also leicht verständlich, was die einzelnen Maßnahmen bringen. Und für alle drei Arbeitsschritte gibt es Plugins, die es auch Laien ermöglichen CSS und JavaScript zu optimieren.

Vier gewinnt!

Das waren die vier Bereiche in denen unsere Kunden 2016 besonders viel Ladezeit einsparen konnten. Mit verhältnismäßig wenig Aufwand, kannst du deine Seite also durch Caching, Bildoptimierung, die Optimierung von CSS und JavaScript und das Aufräumen von WordPress schon sehr gut optimieren.

5) Ohne Hosting ist alles nichts

Die ersten vier Optimierungsfelder versprechen zwar besonders viel Ladezeitverkürzung, können jedoch im Sande verlaufen, wenn dich dein Hosting ausbremst. Damit sind weniger die Hardwarevoraussetzungen für WordPress gemeint, als vielmehr bestimmte Technologien, die dir zeigen, dass ein Hoster es dir überhaupt ermöglicht WordPress entsprechend zu optimieren.

Als Daumenregel kannst du dir merken, dass performantes WordPress Hosting diese Eckdaten haben solle:

  • SSD-Festplatte
  • PHP Memory-Limit von mindestens 64MB, besser 128MB
  • Rechenzentrum in Deutschland
  • PHP 7
  • HTTP/2 und kostenloses SSL-Zertifikat

Dann gibt es noch den Unterschied zwischen Shared Hosting und einem eigenen (virtuellen) Server.

Beim Shared Hosting teilst du dir den Server und dessen Rechenleistung mit anderen Seiten. Meist wenige Dutzend bis einige Hundert. Bei einem eigenen Server musst dir die Rechenleistung mit niemandem teilen. Er bietet also vor allem den Vorteil der Leistungssicherheit.

Zwar ist ein eigener Server nicht gleichbedeutend mit mehr Performance, die Erfahrung zeigt aber: Besonders die billigen Hostingtarife, die nur wenige Euro im Monat kosten, können performancetechnisch nicht mit virtuellen Servern mithalten.

Die Feinheiten – weniger Durchschlagskraft, mehr Aufwand

Alle performancerelevanten Bereiche, die ich bisher genannt habe, lassen sich quasi von jedem WordPress-Nutzer optimieren. Entweder über Plugins, einfaches Ausprobieren oder den Kauf entsprechender Produkte. Komplizierter wird es da schon, wenn du diese Bereiche bereits optimiert hast. Denn dann musst du tiefer in die Seitenstruktur eindringen. Und einzelne Optimierungsmaßnahmen habe nicht mehr dieselbe Durchschlagskraft.

6) Renderblocking – falsche Reihenfolge beim Laden

Ein Punkt, der von Tools wie Google PageSpeed Insights immer wieder moniert wird, ist eine Ladereihenfolge, die das Rendering blockiert.

An einem Beispiel wird das Problem deutlich: Ein Slider besteht aus Bildern und dem Animationsbefehl, der diese Bilder rotieren lässt. Wird nun der JavaScript-Befehl zuerst geladen und die Bilder zum Schluss, dann verfügt deine Seite zwar schon über die Funktion des Sliders, nicht aber über Bilder, die angezeigt werden sollen. Das Laden der Seite dauert also länger. Dieser Zustand kann durch die richtige Ladereihenfolge verhindert werden.

Zwar gibt es für die Optimierung der Ladereihenfolge Plugins, doch unsere Erfahrung zeigt, dass diese nicht immer in der Lage sind deine Seite vollständig zu optimieren. Die besten Ergebnisse erreicht in einem solchen Fall tatsächlich meist ein Webdesigner, der sich mit der Seite und deren Funktionen gut auskennt.

7) Above the Fold – den sichtbaren Bereich der Seite optimieren

Neben der Gesamtladezeit deiner Seite ist vor allem die gefühlte Ladezeit entscheidend. Also die Zeit, die ein Besucher deiner Seite als Ladezeit wahrnimmt. Diese gefühlte Ladezeit kann mit einigen Tricks verkürzt werden. So bekommt ein User den Eindruck die Seite sei schon komplett aufgebaut, obwohl im Hintergrund noch gerechnet wird.

Besonders wichtig für die Optimierung dieses, als Above the Fold bezeichneten Bereichs ist die Optimierung der Ladereihenfolge. Das heißt, dass Inhalte und Funktionen priorisiert werden, die deine Besucher auf der ersten Bildschirmgröße dargestellt bekommen sollen.

WordPress Performance: Abbildung des Above the Fold von raidboxes.de
Der obere Bereich wird dem Besucher von raidboxes.de ohne Scrollen angezeigt. Das ist der sogenannte Above the Fold. Für alle weiteren Informationen muss der Besucher mit der Seite interagieren und scrollen.

Das erreichst du zum Beispiel durch eine Optimierung der Ladereihenfolge. Es gibt aber auch Plugins, die dafür sorgen, dass deine Seite effizienter lädt. Und zwar nur den jeweils sichtbaren Bereich. Lazy Load ist so ein Plugin. So bekommt der Nutzer zwar immer alle Inhalte angezeigt, die er oder sie braucht, die Seitenladezeit kann davon aber trotzdem profitieren, gerade wenn es sich um eine bildlastige Seite handelt.

8) Datenbank aufräumen

Neben Bildern und Skripten, kann auch deine Datenbank zu groß werden. Auch hierfür gibt es praktische Tools, die deine Datenbank schön schlank halten. Beispielsweise das Plugin WP-Optimize.

9) Pingbacks und Trackbacks

Standardmäßig interagiert WordPress mit anderen Seiten, die Pingbacks und Trackbacks erlauben. Jedes Mal, wenn deine Seite oder einer deiner Blogposts auf einer solchen Seite erwähnt wird, wird deine Seite automatisch benachrichtigt – und damit die Datenbank zusätzlich belastet.

Wenn du dieses Feature nicht benötigst (der Mehrwert ist aus meiner Sicht verschwindend gering) sollte Pingbacks und Trackbacks deaktivieren. Auch hier hilft wieder das Plugin WP-Optimize. Der Vollständigkeit halber muss an dieser Stelle aber erwähnt werden, dass es sich hierbei eher um ein theoretisches Problem handelt. Ernsthafte Performanceeinbußen hatte dadurch bisher keiner unserer Kunden.

10) Hotlinking verhindern

Hotlinking bedeutet, dass jemand direkt auf ein Bild auf deinem Server verlinkt – im Endeffekt also deine Bandbreite „klaut“. Das lässt sich aber zum Glück relativ einfach verhindern, indem du folgenden Code in die .htaccess Datei einfügt:

RewriteEngine on

RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$

RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http(s)?://(www\.)?deineseite.de [NC]

RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http(s)?://(www\.)?google.de [NC]

RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http(s)?://(www\.)?google.com [NC]

RewriteRule \.(jpg|jpeg|png|gif)$ – [NC,F,L]

Wenn dein Hostinganbieter keinen Apache, sondern einen Nginx-Webserver bereitstellt, dann wende dich direkt an dessen Support. Auf Nginx-Servern gibt es nämlich keine .htaccess-Datei, die du manipulieren könntest.

“Und was ist mit CDN?”

Ich habe nachgezählt: 211 Mal haben uns Kunden und Leads danach gefragt, ob ein CDN für ihr Angebot Sinn macht. Damit ist ein CDN die Optimierungsmaßnahme, nach der 2016 am häufigsten gefragt wurde. In 181 Fällen war die Antwort aber: Nein.

Um es kurz zu machen: Ein CDN macht nur dann Sinn, wenn deine Nutzer geografisch weit verteilt sind. Wenn du also bspw. Kunden in Mitteleuropa, Südamerika und Australien hast. Wenn sich deine Kernzielgruppe auf ein Land beschränkt, kannst du ein CDN zur Optimierung deiner WordPress-Performance direkt ad acta legen.

Zu der Problematik hat der Kollege Ernesto Ruge übrigens einen sehr schönen Artikel geschrieben, den ich dir nur ans Herz legen kann.

Fazit: Hab keine Angst vor kompliziert wirkenden Optimierungsschritten

Häufig haben Nutzer Berührungsängste mit solchen Bereichen in denen sich besonders leicht Ladezeit einsparen lässt. Oder sie vernachlässigen diese Bereiche. Andere hingegen, wie CDN, kommen bei Beratungsgesprächen immer wieder auf, obwohl sie meist gar keine Auswirkung auf die Seitenladezeit haben.

Daher kann ich nur dazu raten, dass du dich zunächst auf die “low hanging fruits” der Optimierung konzentrieren solltest. Denn mit verhältnismäßig wenig Aufwand kannst du hier schon große Fortschritte bei der Verringerung deiner Ladezeit machen. Und das auch, wenn du Laie bist.

Lasse dich daher nicht von den Ratschlägen von Tools wie Google PageSpeed Insights verunsichern.

Denn im Kern geht es bei der Ladezeitoptimierung um nur wenige Bereiche:

  • Reduzierung der Größe deiner Seite
  • Reduzierung der HTTP-Requests
  • Komprimierung der einzelnen Datenpakete
  • Optimierung des Nutzererlebnisses

Wenn du das verstanden hast, dann kannst du auch sinnvoll an den 10 wichtigsten Stellschrauben der WordPress-Performance drehen. Und für komplexere Optimierungsschritte gibt es auch Experten, die deine Seite auf Vordermann bringen können.

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